Über uns

Wer (und was) ist die Werkstatt Baukultur Bonn?

Die Werkstatt Baukultur ist eine 2011 gegründete Kulturgruppe am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Sie besteht aus Absolventen und Studierenden der Kunstgeschichte. Zurück geht sie auf die „Initiative Beethovenhalle“, deren ehrenamtliches Engagement für die bedeutende Bonner Stadthalle 2010 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet worden ist.

Unter dem Mentorat von Prof. Dr. Hiltrud Kier befasst sich die Werkstatt mit verschiedenen baukulturellen Fragen, vor allem mit Architektur und Städtebau sowie der Denkmalpflege. Neben den Bauten und Anlagen der Nachkriegsmoderne, mit denen die Werkstatt sich schwerpunktmäßig beschäftigt, bleibt auch Raum für typische Bonner Themen wie die Gründerzeitbauten der Nord- und Südstadt oder die Bauwerke der Kurfürsten. Die Werkstatt greift in ihrer Arbeit aktuelle Debatten aus der Fachöffentlichkeit von Architekturgeschichte und Denkmalpflege auf, dennoch sind alle Angebote – Führungen, Diskussionsveranstaltungen, Publikationen – an eine breite Öffentlichkeit gerichtet.

Während die Beethovenhalle, mit der für die Werkstatt alles anfing, mittlerweile denkmalgerecht restauriert wird, sehen andere Bonner Bauwerke der Nachkriegsmoderne ihrem Abriss oder zumindest einer ungewissen Zukunft entgegen. Es gibt also auch weiterhin viel zu tun!

 

Von links: Tamara Klein, Irene Lange, Nataliya Demir-Karbouskaya, Stefanie Pasternok, Alexander Kleinschrodt, Philipp Huntscha, Constanze Falke (geb. Moneke), Daniela Bennewitz, Max Meier, Martin Bredenbeck (Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba)