Wir sind nicht allein

Über ganz Deutschland verteilt gibt es Gruppen und Initiativen, die mit ähnlichen Themen an die Öffentlichkeit gehen wie die Werkstatt Baukultur das in Bonn tut. Hier stellen wir einige vor.

Mehr zum Titelbild aus Potsdam (“Der Mensch bezwingt den Kosmos“) erzählt Dorothea Falbe auf moderneREGIONAL – dem immer hervorragend infomierten Online-Magazin zur Architektur der Nachkriegsmoderne.

 

 

Werkstatt Baukultur Dresden

Zuallererst ist da natürlich unsere Schwester-Initiative in Sachsen: Ebenfalls an einer Universität gegründet (am Institut für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege der TU Dresden) beschäftigt sich die Werkstatt Baukultur Dresden mit der sogenannten Ostmoderne in Dresden. Wie bei uns geht es um Zeugnischarakter, Qualitäten und Potentiale dieser Bauten – und nicht etwa um DDR-Nostalgie.

 

 

Kerberos Berlin

Benannt nach dem Höllenhund aus der griechischen Mythologie (dessen Abbild man in der Berliner U-Bahn begegnen kann) setzt Kerberos sich für “den Erhalt der nachkriegsmodernen U-Bahn-Stationen” in der Hauptstadt ein. Im Mittelpunkt stehen die Entwürfe des Baudirektors Rainer Rümmler. Kerberos ist außerdem verbunden mit urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur. Auch interessant!

 

 

Brutalismus im Rheinland

Im Rheinland gibt es viele bemerkenswerte Bauten der 60er und 70er Jahre, mit denen die Möglichkeiten des Betons erprobt wurden. Die Initiative Brutalismus im Rheinland stellt sie vor, schreibt auf dem Blog brutalisten.de und ist außerdem sehr aktiv in den sozialen Netzwerken.

 

 

Potsdamer Mitte neu denken

Schlagzeilen macht Potsdam zurzeit vor allem mit aufwendigen Rekonstruktionen barocker Architektur. Doch die Stadt steht noch für mehr. Die Initaitive Postdamer Mitte neu denken macht sich unter anderem für den Erhalt des Fachhochschul-Gebäudes am Alten Markt stark. Ihre Überzeugung: “Potsdam braucht eine Stadtmitte, die die Vielfalt des Vorhandenen sichtbar macht”.

 

 

 

 

Münster Modell

Münster Modell hat – ja, genau – ein Modell der Stadt Münster angefertigt, um damit “das Bewußtsein für stadträumliche und strukturelle Zusammenhänge zu stärken”. Bei den Veranstaltungen des Vereins spielen Architekten und Architektur der Nachkriegsmoderne eine wichtige Rolle.